Josef Ackermann
Dies geht aus dem Geschäftsbericht des Instituts hervor. Alle vier Vorstände zusammen bekamen 28,7 Mio. Euro und damit 3,6 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Das Gehalt des Schweizers setzt sich zusammen aus einem Fixgehalt von 8,4 Mio. Euro und Aktienrechten im Wert von 3,5 Mio. Euro. Damit gehört Ackermann auch zu den größten privaten Steuerzahlern in Deutschland. In seinem Umfeld wird davon ausgegangen, dass Ackermann jährlich etwa die Hälfte seiner Einkünfte an den deutschen Fiskus abliefert.
Die Gehälter von Ackermann und seinen Vorstandskollegen sind 2005 indes langsamer gestiegen als der Gewinn des größten deutschen Geldinstituts. Dies wird in Bankkreisen damit begründet, dass die Ziele für 2005 sehr hoch gesteckt waren und sich der Bonus schwerpunktmäßig am Grad der Zielerfüllung orientiert. Clemens Börsig erhielt 5,65 Mio. Euro, Tessen von Heydebreck und Hermann-Josef Lamberti jeweils 5,28 Mio. Euro.
Die Bank hatte ihren Gewinn nach Steuern 2005 um 43 Prozent auf 3,53 Mrd. Euro erhöht. Zudem hat das Institut erstmals das von Ackermann vor drei Jahren gesetzte Ziel einer Eigenkapitalrendite vor Steuern von 25 Prozent erreicht. Auch der Aktienkurs der Bank legte im vergangenen Jahr um mehr als ein Drittel zu. Am Mittwoch hatte das Papier mit 96,16 Euro den höchsten Wert seit rund fünf Jahren erreicht.