Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann
Wer Josef Ackermann dieser Tage begegnet, trifft den Deutsche-Bank-Chef ungewöhnlich entspannt an. Auf der Londoner Investorenkonferenz vor wenigen Wochen präsentiert er sich selbstsicher. "Wir haben unser Versprechen, das wir auf dem Investorentag 2003 gegeben haben, geliefert", ruft Ackermann den Analysten zu. Auf dem Chart mit den Renditen weist ein Pfeil steil nach oben.
Ackermann polarisiert die Massen - und überzeugt die Analysten. In den Tagen nach der Investorenkonferenz wird die Aktie des größten deutschen Geldinstituts reihenweise heraufgestuft. Stuart Graham, Bankanalyst von Merrill Lynch, lobt, seine Hoffnungen seien weitestgehend erfüllt worden. Seinem Ziel, in einer Liga mit den weltgrößten Investmentbanken wie Citigroup, JP Morgan, UBS oder Morgan Stanley wahrgenommen zu werden, ist Ackermann näher als je zuvor.