Umfrageergebnisse zur Kontaktaufnahme mit ausländischen Bewerbern
Schauen Unternehmen sich doch nach Bewerbern im Ausland um, dann suchen sie vor allem Kandidaten mit internationaler Erfahrung (61 Prozent). Am häufigsten werden dazu Online-Jobbörsen oder die eigene Webseite genutzt. Ihre Chance auf internationalen Messen zu suchen, empfinden dagegen die meisten als Zeitverschwendung. Nur neun Prozent probieren auf diesem Weg, Spezialisten anzuwerben, so die Untersuchung.
Im "War for Talents" professionell präsentieren
"Der Trend zur internationalen Rekrutierung hat sich in der Realität noch nicht durchgesetzt", kommentiert Sven Hennige, Managing Director Central Europe bei Robert Half, die Ergebnisse der Umfrage. Und er rät: "Für Unternehmen, die international rekrutieren, ist eine professionelle Darstellung des Unternehmens unerlässlich. Wenn man die Besten der Besten auf dem weltweiten Markt auf sich aufmerksam machen will, ist es entscheidend, internationale Stellenanzeigen nicht nur korrekt zu übersetzen, sondern auch auf der Firmenwebseite entsprechend zu präsentieren und für jeden Interessenten zugänglich zu machen."
Die Studie Workplace Survey untersucht Karrieretrends und Arbeitsmarkt-Entwicklungen in 17 Ländern: Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Irland, Italien, Japan, Kanada, Luxemburg, Niederlande, Neuseeland, Schweiz, Spanien, Tschechische Republik und USA. Befragt wurden im Frühjahr 2008 insgesamt 6213 Personal- und Finanzmanager.