Verwechseln Sie nie das "An"- und "CC"- Feld im Kopf einer E-Mail! "CC" steht für "Carbon Copy" und bedeutet Durchschlag. Wer im "CC" einer E-Mail steht, muss nicht selbst tätig werden, sondern bekommt eine Nachricht lediglich zur Kenntnisnahme.
Mit Durchschlägen können Sie Politik betreiben - und begeben sich mitunter auf ein Minenfeld, warnen Shipley und Schwalbe. Schicken Sie einem Arbeitskollegen eine lobende Mail und setzen dessen Chef ins "CC", werten Sie das Lob auf. Umgekehrt schlägt eine Beschwerde ungleich heftiger ein, wenn auch der Chef davon erfährt. Setzen Sie als Chef die Rechts- und Personalabteilung ins "CC", machen Sie dem Empfängers Ihrer Nachricht klar, dass seine Tage im Unternehmen gezählt sind.
Wann verwenden Sie das "BCC" (Blind Carbon Copy, Blindkopien)? Am besten gar nicht, sofern Sie ein integerer Mitarbeiter sein wollen. BCCs sind "hinterhältig", schreiben Shipley und Schwalbe. Denn mit ihnen schicken Sie Nachrichten an Personen, ohne dass der eigentliche Empfänger das mitbekommt. Auch Brauer-Scherf rät von den BCCs ab. Kommunizieren Sie lieber offen - Sie wollen ja auch nicht, dass die Kollegen in der Kantine hinter Ihrem Rücken über Sie tuscheln.