Kontaktpunkte des Konsumenten mit der Marke
Vor diesem Hintergrund suchen Untenehmen verstärkt nach neuen Möglichkeiten, sich im Wettbewerb zu differenzieren und die eigenen Kunden langfristig - und vor allem profitabel - an ihr Unternehmen zu binden. Ein Schlagwort, das in diesem Zusammenhang immer öfter verwendet wird, ist Customer Experience Management, mehrheitlich definiert als aktives, erfolgreiches Managen von Kundenerfahrungen. Dies passiert vornehmlich an den sogenannten Touchpoints, also denjenigen Punkten, wo der Kunde in direkten Kontakt mit einem Unternehmen tritt.
Als Touchpoints gelten dabei nicht nur Hotlines, Geschäftsräume oder Internetseiten von Anbietern. Auch die Nutzung von Produkten stellt beispielsweise einen wichtigen Erfahrungspunkt für Kunden dar. Eine kürzlich veröffentlichte Fallstudie konnte zeigen, dass eine Bank nicht weniger als 300 unterschiedliche Berührungspunkte zu ihren Kunden besitzt. Unternehmen stehen hierbei vor der Herausforderung, ihre multiplen Schnittstellen zum Kunden erfolgreich zu bewältigen und für den Kunden positive und vor allem konsistente Erfahrungen zu schaffen.
Kunden emotional binden
Customer Experience Management (CEM) darf dabei nicht mit Customer Relationship Management (CRM) gleichgesetzt werden. Der Schwerpunkt der meisten CRM-Initiativen und -Systeme lag für Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren darauf, möglichst umfassende Informationen über die eigenen Kunden zu sammeln und in umfangreichen Kundendatenbanken zu speichern.