Um das erfolgreich umsetzen zu können, ist einiges an Vorwissen erforderlich: Welche tatsächliche Bedeutung hat ein "mobiles Endgerät" für den Nutzer? Wie nutzt eine Person ihr Smartphone? Wann, wie oft, wo und wie lange und warum? Mit derartigen Informationen entsteht ein gutes Gespür für die Zielgruppe und damit für Dinge und Angebote, die wirklich wichtig und relevant sind.
Daneben wird es zunehmend bedeutender zu verstehen, was die eigentlichen Stärken der einzelnen Spielarten unter den mobilen Endgeräten sind. Was unterscheidet ein Smartphone von einem Tablet-PC? Warum könnte ein Mensch sogar beides brauchen?
Inhalte immer und überall verfügbar
Schnell wird klar, dass Menschen durch die neue Generation mobiler Endgeräte offensichtlich besser als früher in der Lage sind, ihre Bedürfnisse auszuleben.
Moderne Smartphones erlauben es heute dem Nutzer, ganz unterschiedliche Bedürfnisse in nahezu jeder Situation auszuleben. Über eine App oder den mobilen Internetbrowser kann nahezu jeder gewünschte Inhalt sofort bezogen werden. Nehmen wir zum Beispiel das Thema Social Networking. 14 Prozent der deutschen Handynutzer rufen zumindest ab und zu den Status ihrer Social Media Accounts mobil ab. Beobachtet man nun diejenigen Handynutzer, die ein modernes Smartphone mit einem Android oder Apple Betriebssystem haben, so zeigt sich, dass durchschnittlich 110 Minuten in sozialen Netzwerken über Smartphones verbracht werden. Und das drei- bis viermal täglich. Das Bedürfnis nach sozialer Interaktion ist somit sehr hoch und wird sehr regelmäßig ausgelebt. Übrigens fast ausschließlich über Apps, nicht über den mobilen Browser.