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14.06.2011, 21:24
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FT-Studie:
Bankmanager kassieren fast 40 Prozent mehr
Richtig berauschend verlief 2010 für die globale Geldbranche nicht. Für die Vergütung in der Chefetage spielt das kaum eine Rolle - die Topleute heimsten erheblich mehr ein als im Vorjahr. Ganz vorne mit dabei: JP Morgan und Goldman Sachs.
von Megan Murphy, London
Trotz eines wirtschaftlich durchwachsenen Jahres haben Bankchefs in den USA und Europa 2010 nahezu 40 Prozent mehr verdient als ein Jahr davor. Das geht aus einer Untersuchung für die Financial Times hervor. Trotz eines wirtschaftlich durchwachsenen Jahres haben Bankchefs in den USA und Europa 2010 nahezu 40 Prozent mehr verdient als ein Jahr davor. Das geht aus einer Untersuchung für die Financial Times hervor.
JP-Morgan -Chef Jamie Dimon und Lloyd Blankfein von
Goldman Sachs legten einen besonders großen Gehaltssprung hin: Beiden wurde mehr als 15-mal so viel bezahlt wie im Vorjahr. Mit fast 21 Mio. Dollar war Dimon der Spitzenverdiener im Ranking der FT.
JP-Morgan-Chef Jamie Dimon ist der am besten bezahlte Banker des Jahres
Verglichen wurden die Gehälter und Bonuszahlungen von 15 Spitzenbankern. Dabei belief sich die durchschnittliche Vergütung auf 9,9 Mio. Dollar - deutlich mehr als das, was in anderen Großunternehmen bezahlt wird. So verdienten die Chefs von Konzernen im Börsenindex
S&P 500 im vergangenen Jahr im Mittel nur rund 9 Mio. Dollar.
Goldman-Sachs-Chef Blankfein hatte im Krisenjahr 2009 noch 863.000 Dollar bekommen. Im vergangenen Jahr erhielt er, auch dank einer Barvergütung in Höhe von 5,4 Mio. Dollar, einen Gesamtverdienst von 14,1 Mio. Dollar.
Die Chefs der britischen Großbanken
Barclays ,
HSBC , Lloyds Banking Group und
Royal Bank of Scotland erhielten im vergangenen Jahr Geld und Bonuszahlungen in einer Gesamthöhe von über 26 Mio. Dollar. Ein Jahr zuvor hatten die vier Bankdirektoren noch auf harsche Kritik der Öffentlichkeit und von Politikern reagiert, indem sie auf ihre Boni verzichteten.
Teil 2: Boni bleiben bedeutend
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