Neue Arbeitnehmergeneration: Generation Y
Die Gruppe der jungen Arbeitnehmer als "the younger workforce" wahrzunehmen, heißt nach Meinung der Wissenschaftler, sich auf selbstbewusste, ehrliche, fordernde und lautstarke Mitarbeiter einzustellen, die mit hohen Erwartungen in ein Unternehmen eintreten, zeigen Studien der vergangenen Jahre. Älteren Kollegen erscheinen sie mit ihrem Auftreten oft arrogant. Auch der ewige Wettstreit, in dem sich die Jüngeren scheinbar ständig messen, liegt den Älteren nicht.
Verändert hat sich auch die Art, sich Wissen anzueignen. Die Nutzung des Internets, von Multimedia-Techniken, dazu E-Learning und Datenbank-basierter Knowhow-Transfer - "Learning 2.0" ist der Generation Y vertraut, Interaktivität gehört für die Jüngeren dazu. Allerdings sehen sich die jungen Berufstätigen kaum in der Verantwortung, sich selbst weiterzubilden oder den Lernprozess nach ihrer Ausbildung fortzusetzen. Vielmehr treten sie als fordernde Konsumenten auf, die von ihrem Arbeitgeber Bildungsangebote und Unterstützung erwarten, so die Ashridge-Studie.
Wissen? - Besser was tun!
Nichtsdestotrotz wollen die Berufseinsteiger - oft auch als "Generation Why" bezeichnet - dazulernen. In frühere Studien werteten die jüngeren Arbeitnehmer die berufliche Weiterbildung unter die fünf wichtigsten Job-Faktoren. Dennoch ist den Wissenschaftlern von Ashridge zufolge für die Generation Y das Tun wichtiger als das Wissen. "Knowledge is no longer perceived to be the ultimate goal of this generation; results and actions are now more valued than the accumulation or memorisation of facts", schreiben Schofield und Honoré.