Strategie-Planung, Beschwerdemanagement, Kundenbindung – wie geht´s richtig? Welche IT-Standards sind aktuell? Wann hilft eine Wertanalyse? FTD und business-wissen.de sorgen für Durchblick. Für alle, die nicht nur mit Schlagworten operieren wollen.
| Best Practice: Gesundheitsmanagement gut organisiert |
| Die schockierenden Beispiele in Sachen Jobstress haben jüngst das "Handelsblatt" auf den Plan gerufen. Die Wirtschaftszeitung hob zusammen mit EuPD Research, einem internationalen und auf B2B-Marktforschung spezialisierten Dienstleister sowie dem TÜV Süd den "Corporate Health Award" aus der Taufe. Mit diesem Preis zeichneten die Auslober in diesem Jahr erstmals Unternehmen aus, die Vorbildliches beim betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten. Unter den Preisträgern: Unternehmen wie Daimler, ABB, Boehringer Ingelheim Pharma oder SAP. |
| Dass Manager einen stressigen Job haben, hat zum Beispiel Boehringer Ingelheim Pharma erkannt. Deshalb erhalten seine Manager, die über 40 Jahre alt sind, alle drei Jahre einen Gesundheits-Checkup, Manager über 50 Jahre sogar alle zwei Jahre. Bei diesem Instrument der Gesundheitsförderung wird auch der jeweilige Hausarzt mit einbezogen. Mitarbeiter wurden mit einem Schrittzähler und einem Online-Laufbuch ausgestattet. Hintergrund: Ein Anreizmodell für alle Abteilungen, als erste einmal um die Welt zu laufen. |
| Wer nichts tut, den kommt das am Ende vielleicht noch viel teurer zu stehen: Wie die France Télécom jüngst bei der Präsentation ihrer Geschäftszahlen mitteilte, könnte die Selbstmordserie seiner Mitarbeiter das Unternehmen viel Geld kosten. Die Franzosen rechnen mit rund einer Milliarde Euro, die durch "Entspannungsmaßnahmen" wie etwa eine Umfrage unter allen zirka 100.000 Mitarbeitern zum Arbeitsklima anfallen. Laut Bericht des Handelsblatts sollen die Mitarbeiter insgesamt 177 Fragen beantworten. Wenn das am Ende nur nicht in Stress ausartet. |
Teil 2: Zur Stressprävention ist auch "bewusste Trottelei" erlaubt