Donald Trump in seinem Büro in Manhattan
Als ich dann später mit ihm in seinem Büro arbeitete, ging es förmlicher vonstatten. Er riet mir: "Du solltest alles über das wissen, was du tust." Mein Vater wusste extrem viel und konnte sogar den Zimmerleuten noch aushelfen. Seine Vier-Schritte-Formel zum Erfolg war ganz einfach: "Anpacken, erledigen, richtig machen, abhaken." Er arbeitete schnell, aber gründlich und schuf mit seinen Projekten eine Marke. Er war sehr integer und hielt dies für die beste Art von Werbung.
Wir waren nicht immer einer Meinung. Ich wollte in Manhattan bauen, was er nicht verstand. Ihm reichten Brooklyn und Queens. Zudem wollte ich Hochhäuser bauen. Schon als Kind habe ich meine Bauklötze zusammengeklebt, um Wolkenkratzer errichten zu können. Als ich den Trump Tower gebaut habe, riet er mir zu Stein anstelle von Glas. Er fand Stein großartig, aber das war nicht meine Vision. Dennoch war es für mein Arbeitsleben sehr wichtig, meinen Vater als Mentor zu haben. Ich versuche, meinen Kindern und Angestellten ein ähnliches Vorbild zu sein.
Es ist wichtig, jemanden zu haben, zu dem man aufschauen kann. Wenn man im Alltag so jemanden nicht hat, hilft es, Bücher über erfolgreiche Menschen zu lesen und zu lernen, wie sie erfolgreich geworden sind.
Sahar Hashemi, Gründer der britischen Kaffeehauskette Coffee Republic
Seltsamerweise war meine Mutter meine Mentorin. Seltsamerweise deshalb, weil sie Mutter und Hausfrau in Vollzeit war, als ich aufwuchs. Aber sie war sehr kreativ und talentiert und sprach jede Menge Sprachen. Mein Vater dagegen war der typische Arbeitnehmer.
1993 starb mein Vater. Ich war damals 25 und beschloss, meine Stellung als Anwalt aufzugeben und mit meinem Bruder, der damals als Investmentbanker arbeitete, Coffee Republic aufzubauen. Der Tod meines Vaters machte mir deutlich, dass es keine Schonzeit mehr gibt. Ich sollte meine Träume in die Tat umsetzen, solange ich dazu noch die Zeit hatte.