Schlechte Geschäfte: Die Kursverläufe von Freenet, Air Berlin, Curanum und Balda
Warum Hersov seine deutsche Dependance Vatas statt Sapinda nannte - niemand weiß es. Immerhin machte Windhorst zwischenzeitlich seinem Kontrahenten Vatanperver das Angebot, die Namensrechte zu kaufen: für 20.000 Euro. "Indiskutabel", spottet Vatanpervers Rechtsanwalt Andreas Schulte.
Am Montag noch meldete sich die Berliner Firma unverdrossen mit "Vatas Holding". Fragen, wie die Firma künftig heißen solle, ließ Windhorst unbeantwortet. Ihm fehlen offensichtlich Namensalternativen: Vor Gericht bat seine Kanzlei Van Aubel, dem Investor eine "Aufbrauchsfrist" für den Namen von sechs Monaten zu gewähren. Ohne Erfolg. "Als Anlageberater mit Windhorst in Verbindung gebracht zu werden ist hochgradig geschäftsschädigend", sagt Vatanperver. Anwalt Schulte verweist bereits auf die Konsequenzen, falls Windhorst nicht umgehend einen neuen Namen findet: "250000 Euro Ordnungsgeld, ersatzweise bis zu zwei Jahre Haft."