Prinzessin Kiko auf einem TV-Bild: Auch die Börse reagierte auf die Geburt des neuen Kaisers
Traditionalisten sind gegen eine Gesetzesänderung. Das wäre ein Bruch mit der Geschichte des Kaiserreiches, argumentieren sie. Zwar gab es in früheren Zeiten mehrere Kaiserinnen, doch waren sie nur Übergangsregentinnen. Die Regierung hatte vor einigen Monaten angesichts des Mangels an männlichem Nachwuchs erste Schritte für eine Einführung der weiblichen Thronfolge unternommen. Damit hätte die Tochter der 42-jährigen Kronprinzessin Masako, die vierjährige Prinzessin Aiko, Aussichten gehabt, einmal den Thron zu besteigen.
Die Geburt ihres Cousins dürfte dies nun erst einmal verhindern. Manche hoffen dennoch, dass Kronprinzessin Masako nun aufatmen kann. Jahrelang hatte sie darunter gelitten, als Frau des Kronprinzen und damit nächsten Kaisers selbst den Thronfolger gebären zu müssen. Zudem leidet die Ex-Diplomatin unter dem abgeschiedenen Leben im Kaiserpalast.
Der Prinz ist das dritte Kind für Prinzessin Kiko, 39, und ihrem 40-jährigen Gatten Prinz Akishino. Das Elternpaar hat bereits zwei Töchter, die elf- und 14-jährigen Prinzessinnen Kako und Mako.