Weiter "Heute Journal" statt "Spiegel: Claus Kleber bleibt in Mainz
Klebers Medium ist das FernsehenKleber selbst sagte nach Angaben des Senders, das Angebot des "Spiegel" sei eine große Ehre. "Ich traue mir die Aufgabe zu und habe meine Entscheidung gründlich abgewogen. Am Ende steht die Überzeugung: Das Fernsehen ist mein Medium", begründete er seine Entscheidung.
Kleber war in jungen Jahren für den "Kölner Stadt-Anzeiger" als Reporter im Einsatz. Nach seiner Jura-Promotion ging der gebürtige Reutlinger zunächst zum Südwestfunk und wurde Hörfunkjournalist. 1986 ging er ins Studio Washington, 1989 wurde er Chefredakteur des RIAS Berlin.
Info-Veranstaltung verschoben
Anfang der 90er Jahre zog es ihn wieder nach Washington zurück, diesmal als TV-Korrespondent. Nach einer kurzen Stippvisite im Londoner ARD-Büro wechselte Kleber 2003 als Anchorman des "Heute Journals" zum ZDF. Für seine Verdienste um die Sendung wurde Kleber unter anderem 2004 mit dem Herbert-Quandt-Medienpreis und 2005 mit dem Deutschen Fernsehpreis für die "beste Moderation einer Informationssendung" geehrt.
Zuvor war bekannt geworden, dass die "Spiegel"-Mitarbeiter am kommenden Montag detaillierter über die personelle Besetzung an der Redaktionsspitze informiert werden sollen. Eine für diesen Mittwoch seit längerem geplante regelmäßige Informationsveranstaltung der Mitarbeiter KG sei "wegen der aktuellen Ereignisse" auf den kommenden Montag verschoben worden, sagte eine Verlagssprecherin. Sie korrigierte damit frühere Angaben.