Krisentypenverteilung in Deutschland
Keine Rezessionsbesessenheit
Neun Prozent aller Befragten gaben an, dass die Krise ein vorübergehendes Phänomen ist, und dass für sie persönlich die Krise kein Problem darstellt. Dieser Personenkreis genießt das Leben weiterhin unbesorgt und lässt sich von der Rezessions-Besessenheit nicht packen. Wenn sich die Gelegenheit bietet, nutzen vier Prozent gerne Schlussverkäufe und Rabatte. Sechs Prozent weigern sich, eine Opferhaltung einzunehmen und fünf Prozent sehen die Krise als reale, einmalige Chance, aus der man persönlich Vorteile ziehen kann. Zusammenfassend kann man diese Reaktionen als eine eher extrovertierte Antwort auf die Krise verstehen. Insgesamt 24 Prozent der Befragten empfinden die Krise am ehesten als einen "Umgang mit einem Ärgernis".
Rund 30 Prozent aller Befragten setzen auf Planung und Kontrolle und stellen damit das größte Segment. 18 Prozent sehen ihre Strategie in strikterer Kontrolle der eigenen Finanzen und einer klareren Priorisierung ihrer Ausgaben. Zwölf Prozent verlangen nach mehr Informationen, recherchieren noch intensiver als bisher und holen mehr und vielfältigere Informationen ein, um intelligente und wohlüberlegte Lösungen zu finden, wie der Krise begegnet werden kann. 13 Prozent sehen die Krise als "sportliche Herausforderung", die sie durch ihre Fähigkeiten bewältigen werden. Sechs Prozent begreifen die Krise sogar als Prüfung, in der sie ihre Stärke beweisen können. Immerhin sieben Prozent sind entschlossen auf hohem Niveau weiterzumachen und sich auch weiterhin nur mit dem Besten zu umgeben.
Insgesamt 43 Prozent der Befragten reagieren gelassen und selbstsicher: "Das schaffe ich gekonnt und aus eigener Kraft" ist hier das zentrale Motiv.