Linke kritisieren VorgängerDer stellvertretende Vorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion, Klaus Ernst, erneuerte am Freitag die Kritik am geplanten Wechsel Hansens ins Management der Bahn. Als Personalvorstand werde er berechtigte Lohninteressen der Beschäftigten zurückweisen müssen, um das Profitinteresse des Konzerns durchzusetzen. Der neue Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, kritisierte, Hansen habe die Fortsetzung der Beschäftigungssicherung bei der Bahn bis 2023 ohne jeglichen Inhalt als Erfolg verkauft und wechsele nun in einen gut dotierten Job zur Arbeitgeberseite.
Hansen, der seit 1999 Transnet-Chef war, wies Kritik zurück, es gehe ihm um persönliche materielle Vorteile. "Wenn es darum ginge, wäre ich nicht so dämlich gewesen, diesen Job anzunehmen." Mit seinem Schritt solle auch Verunsicherung bei Beschäftigten angesichts des Börsengangs entgegengewirkt werden. Er kenne aus eigener Erfahrung die Befindlichkeiten der Bahner, die berücksichtigt werden müssten.