Die Websites von Google und Youtube werden von Verbrauchern viel zur Produktinformation genutzt
Soziale Medien sind nicht mit klassischen Medien gleichzusetzen. Es geht den Nutzern nicht nur um redaktionelle Text- oder Bildinhalte. Vielmehr werden soziale Medien heutzutage aktiv in das tägliche Leben einbezogen. Neben ihrer Kommunikationsfunktion dienen sie der Suche nach Problemlösungen oder dem Konsumentenerlebnis, denn sie werden verstärkt als Distributionskanal für Produkte akzeptiert.
Abseits von einer reinen Durchschnittsbetrachtung lohnt sich ein Blick auf die "Digital Natives" in Deutschland. Diese jüngeren Altersgruppen, die mit dem Internet aufwachsen sind, können sich ein Leben ohne das Netz oft gar nicht mehr vorstellen. Den "Digital Natives" geht es nicht nur um das Aufrechthalten von sozialen Kontakten. Aus den aktuellen Ergebnissen der TNS Digital Life Studie (www.tnsdigitallife.com), repräsentativ für etwa 2 Milliarden Internetnutzer weltweit, geht hervor, dass jeder Fünfte soziale Netzwerke auch als förderlich für eine Entwicklung der eigenen Karriere ansieht oder sie für eine gute Plattform zum Kauf von Produkten hält. Zeigt sich hier ein Trend, den die "Digital Natives" mit in die Zukunft nehmen? Dies ist zu erwarten und ein wichtiger Aspekt für die Social Media Konzepte von Marken.
Wie schaffen Marken Vertrauen über Social-Media-Kommunikation?
Direkt nach der Akzeptanz von Markenkontakten in sozialen Netzwerken gefragt, sagt die Hälfte der deutschen Konsumenten, dass sie dort nicht von Unternehmen oder Organisationen behelligt werden wollen. Auf der anderen Seite liest ein Großteil aller Internetnutzer heutzutage Kommentare zu Marken und Produkten im Internet und berücksichtigt diese auch bei der eigenen Kaufentscheidung. Wo und vor allem wie können Unternehmen also ansetzen?