Deutsche Unternehmen weiten die Personalsuche im Netz aus
In diesen Zahlen schlägt sich die verbesserte Arbeitsmarktsituation nieder, aber auch der Trend zum Recruitment via soziale Netzwerke. Denn Social Media gehören inzwischen beruflich wie privat zum Alltag. Smartphones, iPad und andere Geräte machen es möglich. Deutsche Unternehmen haben erkannt, dass sie das Kommunikationsfeld Social Media bei der Personalsuche und -auswahl nicht mehr außen vor lassen können. Doch wie nutzt man Facebook, Twitter, Xing und Co. am besten für die Aufstockung der Belegschaft?
Als Erstes: Employer Branding
Wie eine Studie des Online-Dienstleisters 1000jobboersen.de deutlich macht, werden Internet-Informationskanäle für die Mitarbeitergewinnung immer noch zu wenig genutzt. Mehr als 85 Prozent der Neukunden des Portals gaben an, dass sie Business-Netzwerke wie Xing oder LinkedIn bereits kennen, für die Fachkräftesuche jedoch bisher kaum oder nicht nutzen. Vor allem klein- und mittelständische Firmen zeigten sich sehr zurückhaltend.
Der Grund: Viele fühlen sich noch immer unsicher im Umgang mit den neuen Kommunikationskanälen. Außerdem fürchten sie zu hohen Zeitaufwand, ergab die Umfrage. Dabei könnten die meisten mit geringem Aufwand zumindest ihr Firmenimage aufwerten, Marken und Unternehmenskultur promoten. Eine gut gestaltete Unternehmens-Homepage, dazu einige Aktionen auf der hauseigenen Facebook-Seite, ein Einblick in einzelne Abteilungen über Blogs oder Führungskräfte, die in beruflichen Netzwerken ihre Expertise zur Verfügung stellen, helfen dabei, den Bekanntheitsgrad zu steigern und die Arbeitgebermarke zu stärken ("Employer Branding").