Gerhard Schmid trat 2002 von der Mobilcom-Spitze zurück
Das Geschäft traf die Bank schwer. Sie musste 35 Mio. Euro abschreiben - und aus dem Prestigebau an der Kieler Förde wurde eine Investitionsruine. Schmid wurde später verurteilt, einen Teilbetrag von etwa 10 Mio. Euro noch zurückzuzahlen. Allerdings verschob er, so die Staatsanwaltschaft, das Geld nach Liechtenstein, obwohl die Landesbank einen Pfändungsbeschluss erwirkt hatte. Dank Schmids Schachzug blieb die Zwangsvollstreckung der Sachsen erfolglos.
Gericht hat noch nicht entschieden
Schon zuvor hatte Schmid mehrfach den Blick der Justiz auf sich gelenkt. Insgesamt vier Ermittlungsverfahren liefen gegen ihn, zuletzt wegen des Verdachts der Untreue und des Bankrotts. Damit hatte der Staatsanwalt aber keinen Erfolg. Das Landgericht Kiel lehnte es Ende 2006 ab, ein Hauptverfahren zu eröffnen. Über die Beschwerde der Ankläger ist noch nicht entschieden.