Monika Piel steht als erste Frau an der Spitze des WDR
Auf Jauch angesprochen, sagte Piel am Montag in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur, manches werde auch bei einer Tätigkeit für die ARD möglich sein, "andere Werbeformen könnte ich persönlich mir nicht vorstellen". Es sei auch ein Unterschied, ob man eine Show oder eine politische Talkrunde moderiere. Bei einer Politiksendung könne es durchaus einen Interessenkonflikt geben, wenn man zum Beispiel für Banken oder Versicherungen werbe.
Im Rundfunkrat erhielt Piel 38 Ja-Stimmen bei 2 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen. Die derzeitige Hörfunkdirektorin hatte keine Gegenkandidaten. Zwei Mitbewerber, ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender und NDR-Justiziar Werner Hahn, hatten sich bereits am Freitag zurückgezogen, nachdem sich die Mehrheitsverhältnisse innerhalb des
Rundfunkrates abgezeichnet hatten.