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Der Posten des Personalchefs ist nicht der einzige, den Vorstandschef Christian Streiff besetzen muss. Auch Citroën-Chef Gilles Michel geht - um einen 20 Mrd. Euro schweren staatlichen Investitionsfonds zu führen, den Staatspräsident
Nicolas Sarkozy ins Leben gerufen hat. Laut einem Sprecher steht noch nicht fest, wer statt Michel in der kommenden Woche die Verkaufszahlen von Citroën präsentiert. Streiff hat die Führung der Marke vorübergehend mitübernommen. Der Citroën-Chefposten ist von großer Bedeutung für die Entwicklung des Konzerns, weil dieser derzeit stark an der Marke hängt. Während die Hauptmarke Peugeot weltweit Marktanteile verliert, konnte Citroën in vielen Ländern zulegen.
Nach seinem Antritt an der Spitze von PSA im Jahr 2007 hat Streiff den Vorstand weitgehend nach seinen Vorstellungen umgebaut. Vergne war einer der wenigen Manager aus der Mannschaft von Streiffs Vorgänger Jean-Martin Folz, der auf seinem Posten geblieben ist. Nach Stationen beim Pharmakonzern
Sanofi und beim damaligen Öl-Imperium Elf Aquitaine war Vergne schon 1999 zu PSA gekommen, um dort den Posten des Personalchefs zu übernehmen.
Wegen der Überkapazitäten in den westeuropäischen Fabriken bestand Vergnes hauptsächliche Arbeit in den vergangenen Jahren darin, dort Stellen abzubauen. Die Zahl der Stellen, die allein zwischen Mitte 2008 und Mitte 2009 durch Nichtwiederbesetzung wegfallen, bezifferte der Personalvorstand zuletzt auf 15.000.