Bilderserie
Bilderserie: Obamas Köpfe für den Wandel
Die Steuerschulden Geithners wurden von Obamas Beratern entdeckt, als sie den Hintergrund des Kandidaten durchleuchteten. Obama informierte am 5. Dezember den Senat. Der Vorsitzende des Finanzausschusses, der Demokrat Max Baucus, sagte nach einem Gespräch mit Geithner am Dienstag, der Politiker habe das Geld nicht absichtlich behalten. Es handele sich um ein Versehen. Auch zwei hochrangige Republikaner entschuldigten den Ministerkandidaten.
Bei den Steuerschulden handelt es sich um Beträge, die mit Geithners Tätigkeit für den Internationalen Währungsfonds zusammenhängen. Nach eigener Aussage wusste Geithner nicht, dass er in seiner Position Steuern zahlen musste, die eigentlich Selbstständige betreffen. Hintergrund ist, dass internationale Organisationen in den USA nicht den Arbeitgeberanteil an der Sozialversicherung zahlen.
Der Posten des Finanzministers ist im Kabinett Obamas einer der wichtigsten, weil die Finanzkrise noch immer nicht ausgestanden ist. Vor seiner Berufung war Geithner Chef der New Yorker Notenbank.