Daimler Der Autobauer will gegen den Aktionär und Buchautor
Jürgen Grässlin nicht weiter juristisch vorgehen. "Die Daimler AG und ihr Vorstandsvorsitzender
Dieter Zetsche haben sich entschlossen, die noch anhängigen Verfahren gegen Grässlin nicht weiterzuverfolgen", teilte Daimler mit. In der seit Jahren schwelenden Auseinandersetzung geht es um den von Grässlin geäußerten Verdacht, Zetsche habe 2002 in einem Prozess gegen einen Spediteur wegen Betrugs sogenannte Graumarktgeschäfte mit Neufahrzeugen bei Daimler bestritten und damit die Unwahrheit gesagt. Daimler hatte Grässlin diese Behauptung mit Unterlassungserklärungen und Geldbußen gerichtlich untersagen lassen. Die Wiederholung der untersagten Äußerung nahm Zetsche zum Anlass, Schmerzensgeld von 50.000 Euro zu fordern. Damit scheiterte er zu Jahresbeginn vor dem Hamburger Landgericht und verzichtet nun auf Rechtsmittel. Grässlin und Daimlers Ex-Hausspediteur Gerhard Schweinle sind die Schlüsselfiguren bei Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft gegen Zetsche, der früher Vertriebsvorstand war. Die Strafverfolger gehen dem Anfangsverdacht einer uneidlichen Falschaussage bezüglich Graumarktgeschäften nach.
Reuters Comverse Der weltgrößte Hersteller von Voicemail-Software hat Joseph Chinnici zum Finanzchef und John Spirtos zum Strategiechef ernannt. Chinnici werde eine zentrale Rolle dabei spielen, die Bilanzkorrektur infolge von Ermittlungen wegen rückdatierter Aktienoptionen fertigzustellen, teilte Comverse mit. Bloomberg, FTD
Michael Sommer Der Vorsitzende des DGB ist in den Verwaltungsrat der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) in Genf gewählt worden. Er folgt der früheren DGB-Vizevorsitzenden Ursula Engelen-Kefer nach, die aus dem Verwaltungsrat ausscheidet. dpa
PSA CEO Christian Streiff hat das Krankenhaus verlassen und nimmt im Juli seine Arbeit wieder auf. FTD