Peter Löscher löst Klaus Kleinfeld bei Siemens ab
Löscher hat zwar lange Jahre in fast allen Winkeln auf dem Globus gearbeitet, kennt aber auch Deutschland und die deutschen Konzerne gut.
Der 1957 in Villach geborene Wirtschaftswissenschaftler war von 1988 an rund zwölf Jahre in verschiedenen Positionen beim Frankfurter Chemie- und Pharmakonzern Hoechst tätig. Unter anderem arbeitete er für Hoechst in den USA, Spanien, Großbritannien und Japan. Nach der Fusion von Hoechst mit Rhone-Poulenc zu Aventis im Jahr 1999 blieb der in Wien, Honkong und Harvard ausgebildete Vater dreier Kinder noch zwei Jahre im Unternehmen.
Guter Draht zu Mitarbeitern
2002 wechselte er zum britischen Pharmakonzern Amersham. Nach dessen Übernahme durch
General Electric rückte er in den Zentralvorstand des Mischkonzerns auf. 2006 wurde er in den Vorstand des US-Pharmakonzerns
Merck berufen. Zuletzt verantwortete er dort Vertrieb und Marketing und war damit Chef von mehr als 35.000 Beschäftigten.