Nach der AKW-Pannenserie erhält der zurückgetretene Vorstandschef von Vattenfall Europe, Klaus Rauscher, einem Medienbericht zufolge noch 3,5 Mio. Euro. Der goldene Handschlag entspreche den Gepflogenheiten, hieß es.
Die Summe ergebe sich aus seinem Jahresgehalt von rund 1 Mio. Euro und der Restlaufzeit seines Vertrags von dreieinhalb Jahren.
Die verbleibende Zeit werde ihm, entsprechend der üblichen Gepflogenheiten, ausgezahlt, meldete die "Berliner Zeitung" am Freitag unter Berufung auf gut informierte Kreise. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns erhielt die Zeitung nicht.
Geht mit viel Geld: Ex-Vattenfall-Chef Klaus Rauscher
Rauscher war bereits am Mittwoch als Vorstandschef von Vattenfall Europe zurückgetreten, nachdem der schwedische Mutterkonzern heftige Kritik an Rauschers Krisenmanagement nach den Zwischenfällen in Krümmel und Brunsbüttel Ende Juni geübt hatte.
Am Donnerstag hatte der Energieversorger wegen neuer Mängel nach dem AKW Krümmel auch den Atommeiler Brunsbüttel vom Netz genommen. Die Pannenserie hat in der Politik Diskussionen über die Beweislast für AKW-Betreiber ausgelöst. Die Atomaufsichten von Bund und Schleswig-Holstein forderten umfassende Änderungen.
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