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VW ist der harte Schnitt zudem wichtig, da der Konzern zu Hause genügend offene Baustellen hat. Am Freitag beginnen die Gespräche mit der IG Metall über eine Sanierung der deutschen Werke.
Mit Erich Schmitt setzen VW und Audi auf einen durchsetzungsstarken Manager, der sich in einem schwierigen Markt bewiesen hat. Unter seiner Verantwortung avancierte China nach Deutschland, den USA und Großbritannien zum viertgrößten Abnehmer von Audi-Fahrzeugen. Mit einem Absatzplus von knapp 73 Prozent trug Audi zudem dazu bei, dass VW in den ersten acht Monaten den Verkauf in China deutlich steigern konnte und in dem Land auch wieder Geld verdient.
In Spanien wird Schmitt mit einer Imagemisere von Seat konfrontiert. Der Marke, die zusammen mit Audi und Lamborghini die Markengruppe Audi innerhalb der Volkswagen AG bildet, fehlt es an Profil. Die noch unter Ex-VW-Chef Ferdinand Piëch initiierte Ausrichtung der einstigen Billigmarke auf ein sportliches Image nach dem Vorbild von Alfa Romeo schlug vor allem fehl, weil sie nicht entsprechend beworben wurde. "Wir haben die öffentlichkeitswirksame Seite unterschätzt", räumte Schleef selbst im FTD-Interview ein.
Jetzt hoffen die Spanier auf die Solidarität der Konzernschwestern, um die Produktionskapazität von 550.000 Fahrzeugen jährlich im Werk Martorell bei Barcelona auszulasten. Außerdem soll die Konzernmutter davon überzeugt werden, dass Seat ein Allradmodell - derzeit Verkaufsschlager - mit ins Angebot nehmen darf.
Schmitts Nachfolger als Einkaufschef bei Audi wird dem Unternehmen zufolge Ulf Berkenhagen, der bisher bei VW den Einkauf Elektrik/Elektronik verantwortete.