Das von TNS Infratest im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführte Projekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ dient der wirtschaftspolitischen und Praxis-Beratung sowie der Begleitung des IT-Gipfels mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es handelt sich um eine umfassende Bestandsaufnahme (Status quo und Prognosen) der Entwicklung der deutschen Informationswirtschaft im weltweiten Vergleich.
TNS Infratest kann mit dem Projekt „Monitoring Informations- und Kommunikationswirtschaft“ auf acht Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, fasst die Bedeutung des Monitorings folgendermaßen zusammen: „Die Informations- und Kommunikationstechnologien sind Schlüsseltechnologien einer zunehmend wissensorientierten Gesellschaft und wirken als Wachstumsbeschleuniger für viele weitere Branchen. Die politischen Entscheidungen und Schlussfolgerungen, die diese Branche betreffen, benötigen tiefgreifende und über einen weiten Zeitraum konstante Analysen, um Trends und zukünftige Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist das „Monitoring“ die zentrale Studie, die eine Standortbestimmung der deutschen Informationswirtschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt erlaubt, aber auch das rechtzeitige Erkennen zukünftiger Chancen und Risiken ermöglicht.“
Ziele des „Monitoring“
Zu den Zielen des „Monitoring“ gehören die Herstellung von Markttransparenz, die Bewertung der Leistungsfähigkeit der deutschen Informationswirtschaft im europäischen und weltweiten Vergleich und die Identifizierung von Stärken und Schwächen der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft.
Das „Monitoring“ hat sich inzwischen bei vielen Entscheidern aus Politik und Wirtschaft sowie in Wissenschaft, Forschung und der interessierten Öffentlichkeit zum unverzichtbaren Standardwerk entwickelt. Ein Beleg dafür sind die hohen und nach wie vor steigenden Download-Zahlen der regelmäßigen Berichterstattung.
Veröffentlichungen zum „Monitoring“
Jährlich erscheinen zwei Berichte. Am 10. Juni werden der 11. Faktenbericht und der 3. ePerformance Report („IKT-Standort Deutschland im Vergleich zu Europa“) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Im jeweiligen Faktenbericht werden seit dem Jahr 2000 der Entwicklungsstand der deutschen Informationswirtschaft und ihrer Anwendungsfelder in Form von weltweiten Rankings, langjährigen Zeitreihen und Prognosen im internationalen Vergleich analysiert und kompakt dargestellt. Darin wird auf 400 Seiten und etwa 320 Abbildungen eine aktuelle Bestandsaufnahme der deutschen Informations- und Kommunikationswirtschaft für insgesamt drei Untersuchungsbereiche abgebildet: Gesamtmarkt, Infrastrukturen und Anwendungen. Neben den aktuellen Werten wird stets ein Bezug zu den jeweiligen Vorjahreswerten sowie zu aktuell verfügbaren Wachstumsraten hergestellt.
● Weltweit:
Anfang 2007 gibt es weltweit mehr als eine Milliarde privat oder beruflich genutzte Computer. 2006 wie 2007 beträgt die weltweite Wachstumsrate zehn Prozent.
● Deutschland im Vergleich:
Rund ein Viertel aller weltweit genutzten Computer entfallen auf die USA. Nach Japan und China liegt Deutschland mit 54,5 Millionen Computern weltweit auf Position vier. Das sind acht Prozent mehr als im Vorjahr.