Kennen Sie die Spitznamen der Wirtschaft?
Wer im Fokus der Öffentlichkeit steht , bekommt schnell einen Kosenamen verpasst. Das gilt auch in der Wirtschaft - und dort nicht nur für Menschen. Testen Sie Ihr Wissen von "Sonnenkönig" bis "Shred"
Seinen Spitznamen hat der Mitbegründer der Grünen sich auch durch seinen aufwendigen Lebensstil verdient. Wer ist der "Sonnenkönig", der aus einem kleinen Ingenieurbüro einen der größten deutschen Solarkonzerne formte?
In den USA beginnt in dieser Woche die Quartalssaison. Kurz nach Veröffentlichung der Zahlen zum letzten Geschäftsjahrsviertel und damit des Jahresergebnisses geben die US-Banken auch ihre Bonizahlungen für das abgelaufene Jahr bekannt. Die Berichtssaison eröffnet traditionell am heutigen Montag der Aluminiumkonzern
Alcoa , am Freitag lässt sich als erste große US-Bank
JP Morgan in die Bücher schauen.
Einer Studie von Bank of America Merrill Lynch zufolge dürften in der Branche über die kommenden zehn Jahre die Gehälter im Schnitt um gut zwanzig Prozent sinken. Für das Jahr 2011 prophezeien die Analysten für die USA einen durchschnittlichen Rückgang um 34 Prozent auf 85.000 Dollar. Die höchsten Boni wurden der Studie zufolge im Jahr 2006 mit im Schnitt 191.360 Dollar gegönnt, 397 Prozent des durchschnittlichen Einkommens eines US-Haushalts. Dieser Wert hätte in den 1980er-Jahren in den USA noch 50 Prozent betragen und sei in den 1990er-Jahren auf 150 Prozent und ab 2001 auf 250 Prozent angestiegen.
Hintergrund für die fallenden Zusatzgehälter sind gesunkene Einnahmen aus dem Handelsgeschäft, schärfere Regulierung und das schwierige und unsichere Marktumfeld. Zudem sorgen die gesunkenen Aktienkurse dafür, dass wertmäßig der Anteil der in Aktienoptionen ausgezahlten Boni sinkt. Das WSJ berichtet weiter, dass auch die starke Anti-Banker-Stimmung in den USA die Konzerne dazu bringe, weniger Geld an ihre Angestellten auszubezahlen. Besonders leiden müssen 2011 die Top-Banker - schlicht, weil sie auch die höchsten Boni kassieren. Die geänderte Lohnpolitik werde auch dazu führen, dass viele Angestellte mehr als ihre Chefs verdienen werden.
Im Zuge der Regulierung und der öffentlichen Kritik hatten viele Institute die Festgehälter erhöht und die Boni geschrumpft. Nach Ansicht von Regulierungsbehörden führen die hohen Sonderleistungen dazu, dass viele Banker übermäßig stark ins Risiko gehen und damit letztlich die Stabilität des Finanzsystems gefährden. Auch aus diem Grund wird der BofA zufolge der Anteil der Bonuszahlungen am Gehalt in Zukunft sinken.