Für Konsumenten ist Werbung...
Sie geht viele Wege: tritt uns als klassische Markenwerbung in Medien gegenüber, die wir als Werbeträger kennen und akzeptieren, zum Beispiel in Zeitschriften oder auf Plakaten. Sie sucht aber immer neue Wege, um nicht nur über die Botschaft, sondern auch über das neue, überraschende Medium die knappe Ressource Aufmerksamkeit in ihren Zielgruppen anzuzapfen. Die Zahl der Markenkontaktpunkte steigt und damit auch die Bedeutung der Frage, ob die Marketinginvestition in diesen Kontaktpunkte lohnend ist, ob es etwas bringt, überall präsent zu sein.
TNS Infratest hat in einer europaweiten Studie insgesamt mehr als 7000 Personen in Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Russland, den Niederlanden und Deutschland online nach Einstellungen zur Werbung befragt. Neben einigen allgemeinen Einstellungen wurde auch nach der Akzeptanz neuer und vielleicht ungewöhnlicher Markenkontaktpunkte gefragt.
Werbung wird skeptisch gesehen und ist nicht so wichtig
Grundsätzlich steht man Werbung in Deutschland skeptisch gegenüber: Fast zwei Drittel der befragten Deutschen sind der Meinung, Werbung sei ein störendes Phänomen, nur 13 Prozent sehen dies nicht so. Ähnlich deutlich ist die Haltung der Briten, während in den anderen Ländern zwar immer eine Mehrheit den Störfaktor der Werbung hervorhebt, aber dieses Problem spielt eine geringere Rolle als in Deutschland oder in Großbritannien.