Ute Clements Buch "Kon-Fusionen - Über den Umgang mit interkulturellen Business-Situationen"
Offiziell ist das eine Selbstverständlichkeit in Unternehmen, in denen internationale Teams zusammenarbeiten - zumindest zusammenarbeiten sollen. Warum und wo es knirscht, schildert Clement, die als Coach und Trainerin arbeitet, beispielsreich und anschaulich. Ihr Schluss daraus: Um mit anderen Kulturen umzugehen, braucht es zum einen Wissen, zum anderen eine Haltung. Bitte nicht die Obelix-Attitüde von "Die spinnen, die Römer!", die das eigene Verständnis von Kultur, von richtig und falsch, von angemessen und unangemessen zum Maß der Dinge erklärt.
Die "Anderen" spielerisch erleben
Clement schlägt Übungen vor, mit denen die andere Kultur spielerisch erlebt wird. Sehr erhellend, wenn deutsche Ingenieure ein chinesisches Nein versuchen und umgekehrt chinesische Manager ein deutsches Nein. "Mittels Perspektivenwechsel werden fremde kulturelle Muster erlebbar, und kulturelle Unterschiede verlieren ihre potenzielle Sprengkraft", schreibt Clement in "Kon-Fusionen".