Zutritt nur mit MitarbeiterausweisDie Veranstaltung selbst ist offiziell eine interne Betriebsversammlung - ohne Mikrofone und Kameras, anders als an dem Morgen als Zumwinkel von der Polizei mitgenommen wurde. Eigentlich hätten sich die Mitarbeiter am Tag zuvor im unternehmenseigenen Intranet anmelden müssen. Die Sicherheitsleute im Eingangsbereich kontrollieren zwar nicht, ob die hinein strömenden Beschäftigten das tatsächlich getan haben. Die Mitarbeiterausweise wollen sie aber sehen.
Der Andrang ist groß, der zweite Stock des Konferenzzentrums der Post in Bonn schnell überfüllt. Wer nicht mehr in den zweiten Stock vordringen kann, verfolgt auf Flachbildschirmen und Leinwänden im ersten Stock die Übertragung. "Das ist wie eine lange Beziehung, die zu Ende geht", sagt ein Mitarbeiter, der seit acht Jahren bei der Post ist. "Da sind Emotionen spürbar." Ein andere langjähriger Mitarbeiter, der inzwischen bei der Postbank arbeitet, meint: "Für die Post ist es schade, dass er weg ist. Aber solchen Leute muss man auch mal auf den Schlips treten."