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23.07.2009, 12:40
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Porträt:
Michael Macht, Porsches neue Nummer 1
Gemeinsam hat er mit Wendelin Wiedeking schon viele Stürme erlebt - und Erfolge gefeiert. Michael Macht galt seit Tagen als der logische Nachfolger des scheidenden Porsche-Chefs. Nun wird er es tatsächlich. Sein Start dürfte nicht einfach werden.
von Annette Berger (Hamburg)
Michael Macht gilt als Zögling von
Wendelin Wiedeking . Der heute 48-Jährige fing 1990 bei
Porsche an, als Fachreferent für Motorenplanung. Innerhalb von nur acht Jahren arbeitete sich der studierte Maschinenbauingenieur in den ersten Führungszirkel des Unternehmens vor: 1998 zog er in den Porsche-Vorstand ein, als Leiter des Ressorts Produktion und Logistik.
Macht gilt in der Branche als Fertigungsexperte, der in der Porsche-Produktion jährlich große Effizienzsteigerungen erreichte. Außer ihm sei im Porsche-Vorstand niemand für die Wiedeking-Nachfolge in Betracht gekommen, schreibt das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Schon 2007 wurde Macht als neuer Porsche-Chef gehandelt. Damals stand Porsche kurz vor der Übernahme von
VW . Doch Porsches Plan geriet in Schwierigkeiten, die Stuttgarter verhoben sich an der Übernahme VWs und häuften stattdessen einen gigantischen Schuldenberg an.
Michael Macht
Macht und Wiedeking verbinden viele Jahre gemeinsame Erfahrungen. Zusammen packten sie die Sanierung Porsches an, heißt es in der Branche. Macht wurde persönlicher Referent Wiedekings, als dieser noch selbst Produktionschef war. Als Wiedeking 1992 den Vorstandsvorsitz von Porsche übernahm, hielt die enge Zusammenarbeit der beiden Manager - bis der gebürtige Stuttgarter Macht dann sechs Jahre später selbst in das Führungsgremium einrückte.
Teil 2: Macht, der Meister des Kaizen
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FTD.de, 23.07.2009
© 2009 Financial Times Deutschland,
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