| Jakobs Woche |
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| vom 24. bis 30. September 2012 |
| Arbeitsstunden: 50 |
| Stimmung (bester Wert 10): 7 |
Wenn es schnell gehen soll, muss Fremdkapital her: Weil das mobile Bezahlsystem von Orderbird in der Branche der Kassenhersteller Innovationscharakter hat, muss das Berliner Startup zügig wachsen, um nicht überholt zu werden. Aus eigener Kraft ist eine rasante Skalierung schwer möglich. "Wir brauchten anfangs Geld, um die laufenden Kosten zu decken, den Unternehmenswert sukzessive zu steigern und um dann Investoren an Bord zu holen", sagt der Gründer.
Mehr als eine halbe Millionen Euro Kredit nahm Orderbird deshalb kurz nach der Gründung bei der Investitionsbank Berlin Brandenburg (IBB) auf. Neben der Geldspritze unterstützt das staatliche Institut mit seinem Förderprojekt ProFITdie Entwicklung von Innovationen. Dafür sicherte die Bank Orderbird außerdem mehr als 100.000 Euro kostenloses Kapital zu.
Voraussetzung war erstens der Geschäftsstart. Zweitens durfte das Geld ausschließlich für den Aufbau neuer Unternehmenszweige genutzt werden. Der innovative Ansatz, ein System für digitale Bestellungen in der Gastronomie entwickeln zu wollen, überzeugte die Investitionsbank auf Anhieb. Den Fortschritt überprüft sie seitdem vierteljährlich.
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Vorige Woche war es wieder soweit: Am Mittwochmorgen kamen ein Vertreter der Bank und ein unabhängiger Wirtschaftsprüfer zu Besuch und schauten den Gründern über die Schultern. Fällig war im dritten Quartal das Thema "Remote Support", also der Zugriff von Orderbird auf Kundendaten im System, sofern diese Fernsteuerung gewünscht wird. "Das ermöglicht uns beispielsweise die Fehlerbehebung in den Bestellabläufen der Kunden von außerhalb" sagt Schreyer.
Teil 2: Orderbird will fremdgehen