Orderbird - Das Team um Jakob Schreyer will sein Bestellsystem auf iPad-Basis zum neuen Standard der Gastronomie machen. FTD.de berichtet wöchentlich über den enable2start-Sieger.
| Jakobs Woche |
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| vom 29. Oktober bis 04. November 2012 |
| Arbeitsstunden: 57 |
| Stimmung (bester Wert 10): 7 |
In der Büroküche von Orderbird hängt seit letzter Woche ein Firmen-Organigramm. Auffällig ist dabei die starke Besetzung des Teams "Entwicklung". Elf der insgesamt 35 Mitarbeiter wurden dieser Kategorie ganz links im Schaubild zugeteilt - zwei Mitarbeiter fehlen sogar noch. Zum Vergleich: drei Mitarbeiter im Produktmanagement, vier im Marketing, sechs im Sales, zwei im Support und weitere drei im Finance.
Die starke Besetzung in der Produktentwicklung verwundert kaum. Schließlich arbeitet Orderbird derzeit an einer ganzen Reihe von Innovationen. Doch noch ist keine davon online gegangen. "Entwicklung kann man schwer planen, da gibt es ständig neue Herausforderungen, die den Zeitplan durcheinander bringen", sagt Orderbird-Chef Jakob Schreyer.
In zwei Wochen geht endlich das erste große Projekt live: Myorderbird, das Analyse-Tool zur Personal- und Lagerverwaltung. Diese Erweiterung der Gastro-App wurde bei Apple eingereicht, damit sie im nächsten Update zur Verfügung steht. Dann kann sich das Team auf die Einführung der Orderbird Gast-App konzentrieren, die für das kommende Frühjahr geplant ist. Neben der Kassensoftware für Gastro-Kunden will Orderbird damit auch eine App für Gäste anbieten - zum Bestellen und Bezahlen via Smartphone. In einer Pressemitteilung im Oktober 2011 hatte Orderbird die Gast-App für das erste Quartal 2012 angekündigt. "Wir testen die neue App seit dem Frühjahr, mussten dann aber wegen der großer Nachfrage das Verwaltungsportal Myorderbird vorziehen", sagt Jakob.
Für die neue App arbeitet das Entwicklerteam zeitgleich an mehreren Bezahloptionen. Anfang September wurden ausgewählte Restaurants mit Lesegeräten für EC- und Kreditkarten ausgestattet, den so genannten Dongles. Das Gerät habe alle Tests erfolgreich bestanden und soll noch in diesem Jahr kostenlos an registrierte Kunden ausgeliefert werden, versichert Jakob.
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Mit Pay with your name sollen Gäste über die App auch bargeld- und kartenlos zahlen können. Dazu werden im Kundenprofil auf Wunsch Name, Adresse und Kreditkartennummer hinterlegt. Wenn ein Gast so bezahlen möchte, poppt der Rechnungsbetrag auf seinem Smartphone auf und wird dann entsprechend freigegeben. Bei der Kartenzahlung arbeitet Orderbird mit der Münchner Bank Wirecard zusammen. "Pay with your name" soll dem Dongle folgen und ist derzeit in der Gestaltungsphase. Wenn alles nach Plan läuft, wird die Option beim Launch der Gast-App mit am Start sein, sagt Jakob.
Teil 2: Keine Zeit für Herzensangelegenheiten