Wer Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften studiert, hat vielleicht noch nicht den Vorstandsvorsitz abonniert, aber zumindest erfolgversprechende Grundlagen für seine Karriere im Management gelegt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung des Business-Netzwerkes Xing. Dabei wurden die Profile von deutschsprachigen Fach- und Führungskräften bezüglich des Ausbildungsweges ausgewertet.
Das Fazit: Ein Studium an der Universität Mannheim führt hierzulande am ehesten ins Top-Management eines Unternehmens. Auch ein Abschluss in München oder Hamburg bietet gute Voraussetzungen, in die oberen Hierarchieebenen aufzusteigen. Am aussichtsreichsten sind Studiengänge in Wirtschaftswissenschaften und Jura, gefolgt von Informatik. Auch Führungskräfte mit ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund schaffen es häufig nach ganz oben, ebenso Absolventen der Medizin und des Gesundheitswesens.
| 1. | Universität Mannheim |
| 2. | Technische Universität München |
| 3. | Universität Hamburg |
| 4. | Hochschule für angewandte Wissenschaften München |
| 5. | Technische Universität Berlin |
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Dass sie Kaderschmieden für das deutsche Top-Management sind, bringen deutsche Universitäten und Business-Schulen noch zu wenig an die Öffentlichkeit. Ein aktuelles Ranking des britischen Magazins "Times Higher Education" zeigt jedoch: Nur vier deutsche Hochschulen haben sich bisher einen Spitzenruf erarbeiten können. So werden die Ludwig-Maximilians Universität, die Technische Universität München, die Humboldt-Universität Berlin und die Ruprecht-Karl-Universität in Heidelberg noch am ehesten als renommierte Ausbildungsstätten wahrgenommen. Insgesamt jedoch gilt: Am Image feilen die deutschen Unis noch viel zu wenig.
Das macht deutlich: Hierzulande muss deutlich mehr für eine gute Außenwirkung der Universitäten und Hochschulen getan werden. Denn ein guter Ruf lockt mehr und talentiertere Studenten, bessere Lehrkräfte und deutlich häufiger Sponsoren an, zeigen Forschungsergebnisse. Und ein Blick auf tatsächliche Qualitäten der Unis - abseits von der Reputation - bringt zutage. Immerhin 14 deutsche Einrichtungen schafften es im Hochschulranking im vergangenen Jahr unter die Top 100. Wer nicht nur Top-Lehre und Forschung bringt, sondern Erfolge auch gut in der Öffentlichkeit präsentiert, hat die besten Chancen auf dem Bildungsmarkt.