FTD.de » Karriere » Karriere » Uni Mannheim ist die Schule der Top-Manager
Merken   Drucken   02.08.2011, 16:47 Schriftgröße: AAA

Führungskräfte: Uni Mannheim ist die Schule der Top-Manager

Von keiner Hochschule kommen mehr Vorstände und Manager in Deutschland als von der Universität Mannheim. Die meisten sind laut einer Studie mit einem Jura- oder BWL-Studium gestartet.

Wer Wirtschafts- oder Rechtswissenschaften studiert, hat vielleicht noch nicht den Vorstandsvorsitz abonniert, aber zumindest erfolgversprechende Grundlagen für seine Karriere im Management gelegt. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Erhebung des Business-Netzwerkes Xing. Dabei wurden die Profile von deutschsprachigen Fach- und Führungskräften bezüglich des Ausbildungsweges ausgewertet.

Gebäude der Universität Mannheim   Gebäude der Universität Mannheim

Das Fazit: Ein Studium an der Universität Mannheim führt hierzulande am ehesten ins Top-Management eines Unternehmens. Auch ein Abschluss in München oder Hamburg bietet gute Voraussetzungen, in die oberen Hierarchieebenen aufzusteigen. Am aussichtsreichsten sind Studiengänge in Wirtschaftswissenschaften und Jura, gefolgt von Informatik. Auch Führungskräfte mit ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund schaffen es häufig nach ganz oben, ebenso Absolventen der Medizin und des Gesundheitswesens.


Welche Hochschule bringt die meisten Top-Manager hervor?

  
1.Universität Mannheim
2.Technische Universität München
3.Universität Hamburg
4.Hochschule für angewandte Wissenschaften München
5.Technische Universität Berlin

Das berufliche Netzwerk Xing zählt derzeit etwa 4,7 Millionen Fach- und Führungskräfte im deutschsprachigen Raum zu seinen Mitgliedern. Gut jeder Dritte davon arbeitet in der Führungsriege eines Unternehmens - etwa als Geschäftsführer, CEO oder als Direktor, Bereichsleiter oder ähnliches.

Erfolge zu wenig vermarktet

Dass sie Kaderschmieden für das deutsche Top-Management sind, bringen deutsche Universitäten und Business-Schulen noch zu wenig an die Öffentlichkeit. Ein aktuelles Ranking des britischen Magazins "Times Higher Education" zeigt jedoch: Nur vier deutsche Hochschulen haben sich bisher einen Spitzenruf erarbeiten können. So werden die Ludwig-Maximilians Universität, die Technische Universität München, die Humboldt-Universität Berlin und die Ruprecht-Karl-Universität in Heidelberg noch am ehesten als renommierte Ausbildungsstätten wahrgenommen. Insgesamt jedoch gilt: Am Image feilen die deutschen Unis noch viel zu wenig.

Das macht deutlich: Hierzulande muss deutlich mehr für eine gute Außenwirkung der Universitäten und Hochschulen getan werden. Denn ein guter Ruf lockt mehr und talentiertere Studenten, bessere Lehrkräfte und deutlich häufiger Sponsoren an, zeigen Forschungsergebnisse. Und ein Blick auf tatsächliche Qualitäten der Unis - abseits von der Reputation - bringt zutage. Immerhin 14 deutsche Einrichtungen schafften es im Hochschulranking im vergangenen Jahr unter die Top 100. Wer nicht nur Top-Lehre und Forschung bringt, sondern Erfolge auch gut in der Öffentlichkeit präsentiert, hat die besten Chancen auf dem Bildungsmarkt.

  • FTD.de, 02.08.2011
    © 2011 Financial Times Deutschland
Jetzt bewerten
Bookmarken   Drucken   Senden   Leserbrief schreiben   Fehler melden  
Immobilien-Kompass
Immobilien-Kompass Deutschlands beste Wohnlagen

Preise, Mieten und Prognosen für Deutschlands Metropolen und Regionen mit detaillierten Übersichtskarten

Jetzt eigene Wohnlage prüfen

 
Anstatt FTD.de lese ich künftig ... Zum Ergebnis
Alle Umfragen
In eigener Sache
  • An Kiosks in der ganzen Republik hieß es am letzten Erscheinungstag der FTD: Zeitung vergriffen! Der Hype um die Schlussausgabe trieb merkwürdige Blüten. Der Verlag druckte 30.000 Exemplare nach. Wer keines abbekam - bestellen ist möglich. mehr

  •  
  • blättern
Zwischen Leben und Arbeiten
Work-Life-Balance

Die FTD hat zusammen mit dem GfK Verein die umfassendste bundesweite Studie zum Thema Work-Life-Balance veröffentlicht. Die Ergebnisse und mehr zum Thema finden Sie hier. Die Studie können Sie hier kaufen. mehr

Folgen Sie der FTD auf Twitter
Werden Sie Fan der FTD auf Facebook
  • Sie waren ein Herzstück der Zeitung und pointiert, scharf, teils brillant: Ihre Kolumnen, Leitartikel und Kommentare haben die FTD entscheidend geprägt. Zum letzten Mal: Unsere Kolumnisten sagen, was Sache ist. mehr

  •  
  • blättern
© 1999 - 2013 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Impressum | Datenschutz | Nutzungsbasierte Online Werbung | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

Geldanlage | Altersvorsorge | Versicherung | Steuern | Arbeitsmarkt | Energiewende | Ökostrom | Auto | Quiz | IQ-Test | Allgemeinwissen | Solitär | Markensammler