Elf Jahre wurde am Akropolis-Museum in der Altstadt von Athen gebaut. Am Wochenende wird der umstrittene Monumentalbau mit einem Staatsakt eröffnet. Dabei fehlt das wichtigste Ausstellungsstück noch. von Christian Cohrs und Christine Klein
Das neue Akropolis-Museum ist ein Ausstellungshaus der Superlative: Auf drei Stockwerken und 25.000 Quadratmetern wird hier gezeigt, was vom Burgberg des alten Athen erhalten geblieben ist. Einblicke in die Geschichte gewähren nicht nur 300 Statuen und rund 4000 weiteren Exponate, sondern auch ein gläserner Boden im Erdgeschoss, durch den man bis zu acht Meter tief auf alte Stadtfundamente aus der Antike bis zum 13. Jahrhundert blicken kann.