Hersteller von Kontrollgeräten wie Rapiscan, Reveal Imaging und Smiths versprechen dagegen, sie könnten die neuen Scanner für gefährliche Flüssigkeiten schnell zur Marktreife bringen.
Seit 2006 in Großbritannien der Plan von Terroristen aufflog, Flugzeuge mit Flüssigsprengstoff in Getränkedosen zum Absturz zu bringen, dürfen Passagiere in der EU Flüssigkeiten nur in Fläschchen bis 100 Milliliter, verpackt in einer durchsichtigen Tüte, an Bord nehmen.
EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani wollte die Regeln zunächst stufenweise lockern und Großflughäfen die Scanner schon ab 2012 verordnen, Regionalflughäfen erst 2014. Zu dem von den Mitgliedsstaaten empfohlenen einheitlichen Startdatum 2013 wollte Tajanis Sprecher am Donnerstag keine Stellung nehmen. Das Europaparlament kann noch ein Veto gegen die Regelung einlegen.