Schön sind sie selten, aber immer charmant: die alten Nachbarschaftsläden in New York. Seit Generationen prägen die vom Aussterben bedrohten Geschäfte das Stadtbild sowie das Leben ihrer Besitzer und Kunden. FTD.de zeigt einige der liebevoll geführten Institutionen. von Wiebke Anabess Kuhn und Lars Berg
James und Karla Murray fotografieren auf ihren Streifzügen durch New York bereits seit den späten 90er-Jahren die Fassaden alter Nachbarschaftsläden, der sogenannten "Mom and Pop Stores". 250 Bilder präsentieren sie in ihrem Fotoband "Store Fronts - The Disappearing Face of New York" (Gingko Press), angereichert mit Anekdoten einzelner Ladenbesitzer. Zig Zag Records, ein Geschäft für neue und gebrauchte Schallplatten, ist einer dieser Läden, der den Eindruck macht, als wäre er schon immer da und sei auch niemals von der Ecke wegzudenken. Seit 1974 befindet er sich im Stadtteil Besonhurst, Brooklyn, und war einer der ersten Plattenläden, der kleine Instore-Konzerte mit Bands veranstaltete.