Das kann nicht sein. Es ist bestimmt etwas weniger. Dennoch stelle ich hier die Verteilungsfrage. Ich bin der Meinung, dass Oskar Lafontaine das nicht erarbeitet hat. Das ist eine Wirtschaftsordnung, die wir hinterfragen müssen. Ich bin der Meinung, dass nicht Lafontaine dieses Vermögen aufgebaut hat.
Und ich spitze das zu: Weil das Vermögen, das Zehntausende Leser, Zuhörer und Wähler geschaffen haben, Lafontaine allein zugutekam, handelt es sich hier um ein grundgesetzwidriges Vorgehen, weil das Grundgesetz Enteignung und Lärmbelästigung verbietet. Ich bin tatsächlich der Auffassung, dass die Leser und Wähler dieses Vermögen mitgeschaffen haben, indem sie seine Bücher kauften und in Billy-Regale stellten und sein Kreuz bei seinem Namen machten.
Diese Enteignung und Wahlergebnisse möchte ich rückgängig machen. Da habe ich einen Ansatz gemacht, damit es jeder leicht versteht: Die erste Schwarte, die ein Politiker wie Lafontaine auf den Markt wirft, gehört ihm, er muss sie also ganz allein lesen. Die zweite Schwarte gehört zur Hälfte den Lesern, bzw. ins Altpapier. Und die erste Wählerstimme gehört dem Politiker und die zweite, äh, dem Wähler.
Ich sage noch mal: Es ist nicht möglich, dass ein gepflegter Herr mit seinem Sohn Maurice so viel Vermögen erarbeitet. Da sollte man mal die eigenen Vorteile aufbrechen. Aber man kann ja durchaus verschiedener Meinung sein.