Ebay, das vorherrschende Kommerzunternehmen im Netz, hat seit dem Jahr 2002 nicht mehr so viel Geld zum Einaufen die Hand genommen. Die Millionen für Shopping.com bedeuten, dass Google und Co. von Ebay in Zukunft viel weniger Geld erhalten werden.
Wer sich heute bei auf Google (oder einer weniger bekannten Website) auf die Suche begibt, der wird derzeit von Ebay-Anzeigen förmlich erschlagen. Ebay gibt hohe Millionenbeträge aus, um so gut wie alle denkbaren Suchbegriffe überall im Netz zu belegen - auch unsinnige: wer einen "Rabbi" sucht, erhält die Auskunft, dass er bei Ebay ein gutes Angebot finden kann.
Dieser Geldsegen wird in Zukunft versiegen, weil Ebay die kaufenden Internet-Massen sehr effektiv auf die eigene Suchmaschine lenken kann. Besonders für Google ist diese Situation bedrohlich: Werbeeinnahmen sind praktisch die einzige Geldquelle des Konzerns. Es wird Zeit für die beliebteste Suchmaschine der Welt, sich nach anderen Geldquellen umzusehen und noch mehr gebührenpflichtige Dienste einzuführen.