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Merken   Drucken   18.03.2009, 12:14 Schriftgröße: AAA

Kommentar: Misstrauen gegen Geithner und Bernanke  

Es könnte die Woche der Wahrheit für die USA werden: Während der Fed-Chef am Mittwoch über seinen weiteren Kurs Auskunft gibt, wird der Finanzminister sich am Donnerstag zur Rettung der Banken äußern. Beide stehen in der Kritik und müssen liefern. von Tobias Bayer (Frankfurt)
Seit Mitte Dezember liegt der Verlust bei satten 21 Prozent. Das Schockierende dabei: Es handelt sich um weder um eine Aktie noch um einen Unternehmensbond, sondern um eine amerikanische Staatsanleihe mit einer Restlaufzeit von 29 Jahren.
Der beachtliche Kursrutsch sagt viel aus über den Zustand des internationalen Kapitalmarkts und die Rolle, die die Vereinigten Staaten spielen. Die Unsicherheit der Investoren ist gewaltig - kein Wunder angesichts des gewaltigen Haushaltsdefizits der USA und einer Rekordschuldenaufnahme, bei der am Ende allein dieses Jahr 2500 Mrd. $ an neuen Anleihen begeben werden könnten. Und sie sind verunsichert, weil sowohl dem Finanzministerium unter Timothy Geithner als auch der Notenbank Federal Reserve (Fed) unter Ben Bernanke die klare Linie fehlt.

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