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  FTD-Serie: Obamas Amtseinführung

Große Erwartungen begleiten Barack Obama, der als 44. Präsident ins Weiße Haus einzieht. Die Feiern finden ihren Höhepunkt, wenn er unter großen Sicherheitsvorkehrungen ins Amt eingeführt wird. FTD.de berichtet von den Feierlichkeiten.

Merken   Drucken   20.01.2009, 19:25 Schriftgröße: AAA

Leitartikel: Obamas Antrittsrede - nur ein Grundton  

Mit gewohnt großen Worten hat Barack Obama nach seiner Vereidigung die US-Geschichte beschworen. Doch bei allem rhetorischen Glanz beginnt die Zeit der Entscheidungen erst jetzt - so wie einst bei Obamas großem Vorbild Lincoln.
Barack Obama ist eine historische Figur, noch bevor er überhaupt seine erste wichtige Entscheidung als 44. Präsident der Vereinigten Staaten getroffen hat. Der erste Afroamerikaner im Weißen Haus übernimmt sein Amt inmitten der härtesten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten und in einer Phase tiefer Verunsicherung der gesamten amerikanischen Gesellschaft.
Obama selbst hat diese historische Dimension immer wieder in Erinnerung gerufen, zuletzt, indem er sich bei seinem Einzug in Washington demonstrativ in die Tradition Abraham Lincolns stellte - jenes großen Redners und Präsidenten aus Obamas Heimatstaat Illinois, der die Sklaverei bekämpfte und in einem blutigen Bürgerkrieg um diese Frage die Einheit der Nation bewahrte.
In seiner Antrittsrede als Präsident hat Obama erneut die Geschichte der USA beschworen - als eine Geschichte der harten Arbeit und der großen Herausforderungen, der Opferbereitschaft und des Einsatzes für die ewigen Werte der Nation auch in dunklen und eisigen Zeiten.
Es war eine Selbstvergewisserung, in der sich alle Lager wiederfinden konnten und mit der alte Wunden geschlossen werden sollten. Etwa die Wunde Vietnam: Beiläufig nannte Obama eine Schlacht aus diesem Krieg, der die Nation zerriss, in einer Reihe mit ikonischen Kämpfen des Unabhängigkeitskriegs und des Zweiten Weltkriegs.

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