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Merken   Drucken   11.04.2008, 10:11 Schriftgröße: AAA

Pressestimmen: "Peer Steinbrück verdient einen Orden"  

Der Bundesfinanzminister rügt sparunwillige Kollegen - gut so, finden die Kommentatoren deutscher Tageszeitungen. Alle Blicke richten sich nun auf die Kanzlerin: Kann Merkel einen ausgeglichenen Haushalt durchsetzen?
"Stuttgarter Nachrichten":
"Peer Steinbrück verdient einen Orden. Mag sein, dass er ein eitler Selbstdarsteller ist. In der Sache aber, und darauf sollte es in der Politik immer noch ankommen, hat der Bundesfinanzminister vollkommen recht. Er hat sparunwillige Ministerkollegen an den Pranger gestellt. Nicht einmal der Bundeswirtschaftsminister scheint verstehen zu wollen, wie wichtig staatliche Ausgabendisziplin für das wirtschaftliche Wohlergehen Deutschlands wäre. Michael Glos (CSU) sagt sinngemäß: Wenn die anderen mehr Geld kriegen, will ich das auch. Auf diesem kindischen Niveau wird schon seit Jahren Haushaltspolitik gemacht. Es ist eine Politik von gestern für gestern. Kein Minister denkt an morgen. Außer Peer Steinbrück."

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  • dpa, 11.04.2008
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