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Merken   Drucken   19.11.2012, 11:17 Schriftgröße: AAA

American Music Awards: Justin Bieber räumt ab

Justin Bieber darf für kurze Zeit auf den Pop-Olymp: Drei Preise nimmt der Kanadier bei den American Music Awards mit. Zum Dank darf seine Mutter mit auf die Bühne und er ein paar Tränen vergießen. Doch ohne "Gangnam Style" geht es nicht.
© Bild: 2012 Reuters/DANNY MOLOSHOK
Justin Bieber darf für kurze Zeit auf den Pop-Olymp: Drei Preise nimmt der Kanadier bei den American Music Awards mit. Zum Dank darf seine Mutter mit auf die Bühne und er ein paar Tränen vergießen. Doch ohne "Gangnam Style" geht es nicht.

Keine Haare auf der Brust, aber schon ein ganzes Regal voller Preise: Der erst 18 Jahre alte Popsänger Justin Bieber ist der große Gewinner der diesjährigen American Music Awards in Los Angeles. Der Kanadier gewann bei der Verleihung gleich drei Preise, darunter auch die wichtigste Auszeichnung des Abends für den beliebtesten Künstler. Bieber räumte damit in allen drei Kategorien, in denen er nominiert war, auch einen Preis ab.

Mit Tränen in den Augen und seiner Mutter neben ihm auf der Bühne bedankte sich Bieber für die Auszeichnungen. "Es ist nicht einfach, aufzuwachsen, wenn alle einem dabei zuschauen. Aber solange Ihr alle weiter an mich glaubt, werde ich Euch auch weiter stolz machen." Erst vor wenigen Tagen soll sich Bieber von seiner Freundin, der Schauspielerin Selena Gomez (20), getrennt haben.

Rihanna hat weniger Glück

Mit jeweils vier Nominierungen hätte es eigentlich der Abend der Barbie-gleichen Rapperin Nicki Minaj und der Sängerin Rihanna werden sollen. Bei der live im US-Fernsehen übertragenen 40. Auflage der Gala-Veranstaltung konnte Minaj zwei Preise abräumen. Rihanna, die gerade in Europa tourt und deswegen bei dem Spektakel fehlte, wurde dagegen musste sich mit einer gläsernen Pyramide zufrieden geben.

Die mit drei Preisen alles dominierende Gewinnerin des Vorjahres, die Sängerin Taylor Swift, konnte in diesem Jahr immerhin eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Im bodenlangen Glitzerkleid und mit hochgesteckten Haaren bedankte sie sich bei ihren Fans. "Ich bin so glücklich und das liegt alles nur an euch."

Der Rapper Usher gewann zum dritten Mal hintereinander die Auszeichnung für den beliebtesten männlichen R&B-Künstler. Hinter einer großen schwarzen Sonnenbrille versteckt, las er die Namen der Menschen, bei denen er sich bedanken wollte, von seinem Handy ab.

Zwischen den Preisübergaben traten Stars und Bands wie Christina Aguilera, Kelly Clarkson und No Doubt auf. Zum krönenden Abschluss des Abends sang der südkoreanische Rapper Psy seinen Welthit "Gangnam Style" und das Publikum mit Prominenten wie Heidi Klum und Mark Wahlberg tanzte ausgelassen dazu.

Die American Music Awards (AMA) werden seit 1973 verliehen und gelten neben den Grammys als wichtigste Auszeichnungen in der amerikanischen Musikbranche. Anders als bei den Grammys bestimmen bei den AMA nicht die Vertreter der Musikindustrie über die Gewinner in 20 Kategorien, sondern Verkaufszahlen und Internetabstimmungen. Erfolgreichster Künstler der AMA-Geschichte ist Michael Jackson mit 26 Preisen.

  • dpa, 19.11.2012
    © 2012 Financial Times Deutschland
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