Ich finde: Ein durchaus hehrer pädagogischer Ansatz, der aber leider, leider, leider niemandem sonst helfen wird. Das Prinzip "voller Speicher" ist nicht mehr zeitgemäß.
Wo man hinsieht, sind die Speicher das genaue Gegenteil: leer. In Griechenland, Spanien, Portugal, hierzulande und auf der anderen Seite des Atlantiks, Stichwort US-Defizit. An allen Ecken und Enden fehlt Geld, in etwa übrigens genau jene "five hundred tripicatillion multipludillion quadruplicatillion centrifugalillion dollars and sixteen cents", die laut Wikipedia in Dagoberts Speicher liegen. Ach was, die liegen nicht. Die stapeln und türmen sich, eine Fiskalklippe - ja, hier hat Fed-Chef Ben Bernanke den Begriff geklaut. Eine Fiskalklippe neben der anderen also, von denen sich Dagobert regelmäßig in die Tiefe stürzt, um dann durch seine Taler zu kraulen und dabei fröhlich ein Liedchen zu singen.
Seitdem ich intensiv über das Prinzip "volle Speicher" nachdenke, fällt mir erst auf, wie leer unsere Welt letzte Woche war. Der Strom in München war kurzfristig leer; das Tor, in das Ibrahimovic seinen Fallrückzieher zauberte, war leer; die Konten mancher Android-Handy-Nutzer waren aufgrund eines fiesen Trojaners plötzlich leer; die Batterie meines iPhone ist ständig leer; ja, alles ist so leer, dass ich nichts mehr für voll nehmen kann. Und auch die Überlegung, Dirk Müller eine eher hundeähnliche Figur in Entenhausen zu geben, lässt mich eher unausgefüllt zurück. Ist doch klar, welches Tier jemand sein muss, den man auch Mr DAX nennt.