Atomstreit:US-Senatoren wollen Iran aus Bankenabkommen Swift verbannen
Um das Atomprogramm der Islamischen Republik zu unterbinden, will der US-Senat weitere Sanktionen durchsetzen. Der Ausschluss aus dem Bankenabkommen Swift soll die Finanzierung von Atomwaffen verhindern.
Im US-Senat bahnt sich eine weitere Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran an. Der zuständige Senatsausschuss einigte sich am Donnerstag auf einen Entwurf, mit dem Geldhäuser der Islamischen Republik vom Bankendatenabkommen Swift ausgeschlossen werden sollen. Die Abgeordneten wollen dem Iran damit Einnahmen entziehen, mit denen nach ihrer Einschätzung die Entwicklung von Atomwaffen finanziert wird. Die Islamische Republik nutzt ihr Atomprogramm nach eigenem Bekunden ausschließlich für friedliche Zwecke.
Der in Belgien ansässige Finanzdienstleister Swift wird aufgefordert, iranische Geldhäuser auszuschließen, die das US-Finanzministerium bereits auf einer schwarzen Liste führt. Die Infrastruktur benötigen Institute wie die Notenbank in Teheran, um Geld weltweit zwischen den Häusern zu bewegen. Eingebracht wurde der Entwurf vom demokratischen Senator Robert Menendez. Eine Swift-Sprecherin hatte kürzlich gesagt, das Unternehmen sei neutral und verhalte sich unpolitisch.
Eine Verbannung der iranische Banken aus Swift dürfte enorme negative Folgen für deren Geschäftsfähigkeit haben, sagte Jeanne Archibald, Partnerin bei der Rechtskanzlei Hogan Lovells in Washington, die Kunden im Umgang mit Sanktionen berät.
Das Vorhaben ist Teil eines größeren Sanktionspakts gegen den drittgrößten Öl-Exporteur. Bevor die Maßnahme in Kraft treten kann, muss der gesamte Senat zustimmen und das Vorhaben mit einer Vorlage im Repräsentantenhaus abgestimmt werden. Am Ende des Prozesses stünde die Unterzeichnung durch Präsident Barack Obama.
Im Atomstreit mit dem Iran hatte die EU kürzlich ein Importverbot für Öl beschlossen, das zum 1. Juli in Kraft treten soll.
Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
Bund und Länder wollen klarer regeln, wer für welches Infrastrukturprojekt verantwortlich ist. Es wäre sinnvoll, die Zuständigkeit zusammen mit dem Länderfinanzausgleich zu vereinbaren, der ab 2020 gelten soll. Stattdessen droht Flickwerk. mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
In neuen Umfragen liegen die Konservativen wieder vor den Linken - wenn auch nur knapp. Möglicherweise muss Europa bis zuletzt zittern, ob Spargegner oder -befürworter den nächsten Regierungschef in Athen stellen. Dabei will die große Mehrheit der Griechen den Euro behalten. mehr
Die Wahlkommission in Ägypten muss Beschwerden von drei unterlegenen Kandidaten prüfen. Sie behaupten unter anderem, der aussichtsreiche Ex-Militär Schafik hätte gar nicht erst antreten dürfen. mehr
Sollten die Griechen die Drachme wieder einführen, wäre die Währungsunion nicht am Ende, sagt Commerzbank-Vorstand Zielke. Dennoch seien Vorbereitungen nötig - wie sie auch die Schweizer planen und wie der Reisekonzern TUI sie Hellas-Touristen empfiehlt. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!