13:53 Kanzlerin Merkel sieht keine ausreichende Basis, um die Linkspartei bei der Suche nach einem Nachfolger für Wulff einzubeziehen. Die Koalitionsparteien würden auf die Oppositionspartien zugehen, "mit denen es die größten Übereinstimmungen in den politischen Grundüberzeugungen gibt", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.
13:45 Am Samstag wollen die Koalitionsspitzen über die Nachfolge beraten. Die Gespräche der Partei- und Fraktionschefs von Union und FDP sind zunächst von 9.30 bis 15 Uhr angesetzt.
13:30 Die Linke fühlt sich bei Suche nach einem neuem Bundespräsidenten von der Kanzlerin übergangen. "Sie hat uns wahrscheinlich versehentlich vergessen. Das kann sie aber noch korrigieren", sagte Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi. Merkel hat bislang nur angekündigt, auf SPD und Grüne zuzugehen, um einen gemeinsamen Kandidaten vorzuschlagen.
Die Partei will einen Kandidaten, der von allen Parteien akzeptiert werden kann. Nur dann könne das Amt wieder Zustimmung erlangen, sagte Parteichef Klaus Ernst. "Ein Parteigezänk um die Person wäre höchst unangebracht", sagte Gysi. Er habe einen Wunschkandidaten - den Namen nannte er aber nicht.
13:15 Baden-Württembergs grüner Regierungschef Winfried Kretschmann hat den Rücktritt begrüßt. "Der Schritt war unausweichlich. Nur so konnte weiterer Schaden vom Amt des Bundespräsidenten abgewendet werden", teilte Kretschmann mit. "Ich bin erleichtert über den Rücktritt von Bundespräsident Wulff."