Allensbach-Umfrage:Mehrheit der Deutschen hält Muslime für Last
Exklusiv
Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger sieht in muslimischen Migranten eine Belastung für Deutschland: 55 Prozent urteilen, dass diese Einwanderergruppe "sozial und finanziell wesentlich mehr gekostet als wirtschaftlich gebracht hat". von Claudio de Luca
Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die der FTD exklusiv vorliegt. Lediglich ein Fünftel der Befragten zieht eine positive Bilanz. Besonders groß ist die Skepsis in Ostdeutschland: Dort fällen 74 Prozent ein negatives Urteil über muslimische Migranten, im Westen sind es 50 Prozent.
Darüber hinaus glaubt mehr als ein Drittel der Bevölkerung, dass Deutschland durch die Einwanderer "auf natürlichem Wege durchschnittlich dümmer" wird. Die Migranten seien schlechter gebildet und bekämen mehr Kinder. In Ostdeutschland haben die Pessimisten sogar eine relative Mehrheit: 37 Prozent stimmen der Verdummungs-These zu, nur 33 widersprechen ihr.
Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin erhält für seine kritischen Äußerungen zur Migration weiter großen Zuspruch: 60 Prozent geben ihm überwiegend recht, nur 13 Prozent lehnen seine Thesen ab.
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