BND soll in der Ära Schröder 20 Journalisten bezahlt haben
Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat einem Magazinbericht zufolge während der Regierungszeit von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) etwa 20 Auslandskorrespondenten deutscher Medien als geheime geführte Informanten eingesetzt und bezahlt. Das Magazin beruft sich dabei auf interne BND-Akten.
Bei einem Großteil der angeworbenen Reporter handele sich um freiberufliche Journalisten, die mitunter für mehrere Zeitungen sowie TV- und Radioredaktionen arbeiteten, berichtete das Magazin "Focus". Es beruft sich auf Akten, ,die zur Vorbereitung des derzeit laufenden BND-Untersuchungsausschusses ausgewertet würden.
Die Auslandsmeldungen an den BND seien mit Honoraren zwischen 150 und 1000 Euro bezahlt worden. Die geheimen Gelder für die deutschen Auslandsreporter seien in der BND- Haushaltsstelle unter der Codenummer 532 10.200 registriert worden. In einem Fall habe ein Korrespondent mit finanzieller Hilfe des BND in Osteuropa ein Pressebüro gegründet, um seinen Spionagejob besser tarnen zu können.
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