Jahrzehntelang wurde der Staat als träge und fett verunglimpft. Seit die Steuermilliarden sprudeln, gilt er wieder als sexy - und verführt die Deutschen. Sie schwelgen in gefährlicher Nostalgie: Der Staat wird's schon richten.
Die Deutschen huldigen dem Rechtsstaat, weil er angeblich die Politik dem Diktat der Vernunft unterwirft. Doch das ist ein Irrglaube: Das Recht führt nicht automatisch vom Chaos zur Ordnung.
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Der Pendelschlag weg vom Staat ist zu weit gegangen und hat die Demokratie beschädigt. Um zurück in die Balance zu finden, brauchen wir globale Regeln für die globalen Märkte.
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Die Deutschen haben ein gestörtes Verhältnis zum Staat. Die Vorstellung, dass er mit seinen Finanzen kaum etwas Gutes für die Bürger tut, gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts.
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Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
Bund und Länder wollen klarer regeln, wer für welches Infrastrukturprojekt verantwortlich ist. Es wäre sinnvoll, die Zuständigkeit zusammen mit dem Länderfinanzausgleich zu vereinbaren, der ab 2020 gelten soll. Stattdessen droht Flickwerk. mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
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In neuen Umfragen liegen die Konservativen wieder vor den Linken - wenn auch nur knapp. Möglicherweise muss Europa bis zuletzt zittern, ob Spargegner oder -befürworter den nächsten Regierungschef in Athen stellen. Dabei will die große Mehrheit der Griechen den Euro behalten. mehr
Die Wahlkommission in Ägypten muss Beschwerden von drei unterlegenen Kandidaten prüfen. Sie behaupten unter anderem, der aussichtsreiche Ex-Militär Schafik hätte gar nicht erst antreten dürfen. mehr
Sollten die Griechen die Drachme wieder einführen, wäre die Währungsunion nicht am Ende, sagt Commerzbank-Vorstand Zielke. Dennoch seien Vorbereitungen nötig - wie sie auch die Schweizer planen und wie der Reisekonzern TUI sie Hellas-Touristen empfiehlt. mehr
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