Reis, Weizen Mais - bei allen wichtigen Agrarrohstoffen sind die Preise massiv angestiegen. Das treibt weltweit die Inflation und hat in vielen Ländern schon zu massiven Protesten geführt. FTD-Online zeigt die Folgen der Lebensmittelkrise - und ihre Ursachen.
Obwohl Südafrika weltweit zu den Ländern mit den höchsten Leitzinsen zählt, trifft der Preisschub die Menschen besonders hart. Massenweise gehen sie auf die Straße. Die Lage könnte eskalieren.
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Schweinefleisch ist der Chinesen Leibgericht. Doch die steigenden Preise verderben vielen im Reich der Mitte den Appetit. Und die Regierung hat kein Rezept gegen die Teuerung.
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In Brasilien steigen die Preise nicht stärker als anderswo - trotzdem ist die Furcht dort besonders groß. Die Menschen erinnern sich noch lebhaft an die Hyperinflation.
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Indien leidet unter der globalen Teuerung besonders heftig: Die Preise verdreifachen sich, Bürger demolieren aus Wut Busse und kappen die Stromzufuhr. Die Zeitungen sind voll von Spartipps.
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Die Verteuerung vieler Nahrungsmittel ist für die Armen Afrikas eine Katastrophe. Doch die wichtigsten Auswege aus der Krise sind im Westen verpönt: Große Farmen und Gentechnik.
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An massiv steigenden Lebensmittelpreisen und Hungerrevolten sind nicht die Chinesen schuld. Viel mehr haben die Industrieländer für falsche Anreize gesorgt - und müssen jetzt ihre Politik korrigieren.
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Bitte nur vier Sack auf einmal: Wal-Mart hat den Verkauf von Reis eingeschränkt. Das Getreide kostet derzeit so viel wie noch nie - und die Notierungen könnten weiter steigen.
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Experten sehen gute Chancen, die Preisrally bei Nahrungsmitteln durch größere Flächen und weniger Subventionen zu stoppen. Die aktuellen Reaktionen der Regierungen seien dagegen "Verzweiflungstaten."
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Der Öko-Kraftstoff macht möglicherweise Motoren kaputt. Dieses Argument ließ bereits Umweltminister Gabriel einknicken. Nun wettert Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul: "Das Recht auf Nahrung wiegt schwerer als das Recht auf Mobilität". Dazu wurden alarmierende Daten zum Preisanstieg bei Nahrungsmitteln bekannt.
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Versorgungsängtse haben den Reispreis auf ein neues Rekordniveau getrieben - die Käufer sind nach Händlerangaben bereits in Panik. Unter den Profiteuren der Nahrungsmittelkrise ist auch ein deutsches Unternehmen.
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Für den rasanten Anstieg der Nahrungsmittelpreise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine eigene Erklärung. Ihrer Ansicht nach wird die Preisentwicklung durch die Politik der Entwicklungsländer und neue Essgewohnheiten mitverursacht.
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Die weltweite Verknappung von Nahrungsmitteln bringt immer mehr Länder dazu, heimischen Engpässen durch bilaterale Tauschgeschäfte auszuweichen. Insgeheim hat dabei ein Rennen um die besten zwischenstaatlichen Geschäfte begonnen.
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Vertreter internationaler Organisationen haben sich vor dem Hintergrund steigender Preise für Agrarrohstoffe für einen Abbau der Subventionen stark gemacht. Das stößt in der EU auf deutlichen Widerstand.
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Nach gewaltsamen Protesten wegen gestiegener Lebensmittelpreise hat das Parlament in Port-au-Prince den Ministerpräsidenten Jacques Edouard Alexis abgesetzt. Bei Unruhen in der Hauptstadt wurde zudem ein Uno-Polizist erschossen.
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Die Bundeskanzlerin lehnt Eurobonds kategorisch ab. Vielleicht könnte sie den Plänen zu einer europäischen Einlagensicherung eher zustimmen? Das Vertrauen in die Banken würde steigen. mehr
Die Idee einer Wiedereinführung der Vermögensteuer mag populär sein, klug ist sie jedoch nicht. Denn der bürokratische Auffwand ist unabsehbar. Lohnenswerter wäre eine Reform der Erbschaftsteuer. mehr
Bund und Länder wollen klarer regeln, wer für welches Infrastrukturprojekt verantwortlich ist. Es wäre sinnvoll, die Zuständigkeit zusammen mit dem Länderfinanzausgleich zu vereinbaren, der ab 2020 gelten soll. Stattdessen droht Flickwerk. mehr
Wann gilt ein bundesweites Tanzverbot? Existiert ein offizieller Vatertag? In Deutschland gibt es viele gesetzliche und kirchliche Feiertage: Was wissen Sie darüber?
An welchem Feiertag gilt ein gesetzliches Tanzverbot in Deutschland?
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In neuen Umfragen liegen die Konservativen wieder vor den Linken - wenn auch nur knapp. Möglicherweise muss Europa bis zuletzt zittern, ob Spargegner oder -befürworter den nächsten Regierungschef in Athen stellen. Dabei will die große Mehrheit der Griechen den Euro behalten. mehr
Die Wahlkommission in Ägypten muss Beschwerden von drei unterlegenen Kandidaten prüfen. Sie behaupten unter anderem, der aussichtsreiche Ex-Militär Schafik hätte gar nicht erst antreten dürfen. mehr
Sollten die Griechen die Drachme wieder einführen, wäre die Währungsunion nicht am Ende, sagt Commerzbank-Vorstand Zielke. Dennoch seien Vorbereitungen nötig - wie sie auch die Schweizer planen und wie der Reisekonzern TUI sie Hellas-Touristen empfiehlt. mehr
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